PRIDE Index 2022: Das sind Deutschlands LGBTIQ+ freundlichste Arbeitgebende!

PRIDE Index 2022: Das sind Deutschlands LGBTIQ+ freundlichste Arbeitgebende!


78 Arbeitgebende setzen zum Jahresende ein Zeichen für die Wertschätzung von
Lesben, Schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtliche sowie queeren
Mitarbeitenden (LGBTIQ+) und zeigen mit ihrem Engagement, was im Bereich des
LGBTIQ+ Diversity Managements möglich ist.

Queere Menschen, die in das Berufsleben einsteigen oder auf der Suche nach neuen Karrierewegen sind, haben dieselben Bedürfnisse wie nicht-queere Personen. Es ist die Erwartung, ein sicheres und respektvolles Arbeitsumfeld zu haben.Und die Hoffnung, dass persönliche Bedürfnisse sowie die eigene Identität wahrgenommen werden. Dazu gehört, dass Arbeitsplätze frei von Diskriminierung und Belästigung sind. Das bedeutet auch, dass queere Personen die gleichen Erfolgsmöglichkeiten wie ihre straighten Kolleg:innen haben und für ihre Leistung anerkannt werden.

Da es immer noch Räume gibt, in denen queere Personen, gerade auch im Arbeitskontext, diskriminiert werden, suchen queere Personen häufig dort Jobs, in denen sie selbst respektiert und anerkannt werden. Eine Studie des Instituts für Diversity und Antidiskriminierungsforschung von 2021 stellt fest, dass über 30 % aller LGBTIQ+ Mitarbeitenden nicht vor ihren Kolleg:innen und sogar 40 % nicht vor ihren Führungskräften geoutet sind. Zudem berichten laut Studie vorwiegend trans- und intergeschlechtliche Mitarbeitende verstärkt von bedrückenden und häufigen Diskriminierungserfahrungen.

Deshalb hat die UHLALA Group nun zum vierten Mal den PRIDE Index veröffentlicht. Dieser rückt das Engagement von Unternehmen und Organisationen für deren lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche sowie queere Mitarbeitende in den Vordergrund. Ziel des Index ist es, das LGBTIQ+ Diversity Management von Arbeitgebenden abzubilden und gleichzeitig Potenzial für die stetige Weiterentwicklung aufzuzeigen. Für Bewerber:innen und Jobsuchende ist der PRIDE Index ein Tool, um das Engagement von Unternehmen für LGBTIQ+ zu vergleichen und sich einen Eindruck zu verschaffen, welche Arbeitgebenden sich besonders für Vielfalt und Wertschätzung am Arbeitsplatz stark machen. Insgesamt sind 78 Unternehmen jeder Größe und aus allen Branchen im PRIDE Index 2022

vertreten.

Die gute Nachricht: Es gibt viele großartige Unternehmen, die mit großen und kleinen Veränderungen und Maßnahmen ein Arbeitsumfeld schaffen möchten, in dem Vielfalt großgeschrieben wird. Das Durchschnittsergebnis aller teilnehmenden Organisationen liegt bei 69,77 % der möglichen Punkte und damit um fast fünf Prozent höher als noch im vergangenen Jahr.

Die teilnehmenden Arbeitgebenden verteilen sich auf vier einzelne Listen im Index. 49 Unternehmen fallen in die Kategorie der Großunternehmen (Betriebe mit mind. 500 Beschäftigte) und 20 Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl zwischen 50 und 500 Angestellten werden als mittelständische Betriebe geführt. Hinzu kommen jeweils fünf Organisationen, die zu Kleinunternehmen (bis 50 Angestellte) und öffentlichen Institutionen zählen. Die Liste der öffentlichen Institutionen wird angeführt von der Landeshauptstadt München, an der Spitze der kleinen Unternehmen steht die Kommunikationsagentur Waggener Edstrom. Die fünf besten mittelständischen Unternehmen bilden die Beratungen AlixPartners und Campana & Schott, der Spieleentwickler Wooga, das Musikunternehmen BMG Rights Management sowie die PR-Agentur Ketchum. Die Liste der Großunternehmen wird angeführt von McKinsey & Company, Allianz, HPE, Accenture, Merck, Adobe Systems, Riverty, L’Oréal, Enterprise, Thoughtworks und Elsevier.

Aber was bedeutet das für dich als Arbeitnehmer:in?

Für LGBTIQ+ Young Talents, ist die Art, wie das Unternehmen mit queeren Personen umgeht, potenziell wichtiger als das Einstiegsgehalt. Gib dich nicht zufrieden mit einem Arbeitsplatz, der dich nicht so wertschätzt, wie du bist. Es gibt genug Unternehmen, die dir ermöglichen, so zu sein, wie du bist, die deine Talente schätzen und dich voranbringen. 

Ebenso zeigt es, dass wir gemeinsam Veränderung bewirken können. Denn Unternehmen, die sich heute nicht divers aufstellen, werden nicht zukunftsfähig bleiben. So kannst du selbst einiges verändern. Sei es, dass du dich für Diversity-Maßnahmen innerhalb deines Unternehmens starkmachst, andere queere Kolleg:innen empowerst und auch in dem du Diskriminierung nicht tolerierst und dich eben gezielt nach Unternehmen umschaust, die LGBTIQ+ freundlich sind. Denn im Kampf um Talente, die immer begehrter werden, setzt du mit der Wahl deiner Arbeitgebenden ein Zeichen.

Alle Ergebnisse des PRIDE Index, findest du hier:

Du suchst noch nach einem Job? Auf unserer Jobbörse findest du Jobmöglichkeiten bei Unternehmen und Organisationen, die sich selbst als offene Arbeitgeber:innen vorstellen. 

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Deshalb haben wir mit Roy Wadia gesprochen. Er arbeitete 12 Jahre lang bei CNN. Im Jahr 2003 schlug Roy eine neue Laufbahn ein und arbeitete im chinesischen Büro der Weltgesundheitsorganisation als Kommunikations- und Advocacy-Beauftragter an Kampagnen – von HIV bis Umweltgesundheit.
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Jeder Mensch, unabhängig von sexueller Orientierung und Geschlechtsausdruck, sollte ein diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld erleben. Leider sieht die Realität oft anders aus. Gerade trans* Personen machen immer noch zu häufig negative Erfahrungen. Was du als trans* Person tun kannst, erfährst du hier.
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Für eine Frau ganz schön bossy – für einen Mann doch zu sensibel. Durch unsere Gesellschaft zieht sich ein patriarchales Diktat von Rollenerwartungen, denen wir unterliegen. Und das trifft auch – oder vielleicht besonders – auf den Arbeitsplatz zu. Es sind die Erwartungen daran, wie wir uns dem uns zugeschriebenen Geschlecht entsprechend zu verhalten haben, welche Kleidung akzeptiert und welches Benehmen toleriert wird. Queer sein bedeutet, sich diesen heteronormativen Erwartungen an Geschlecht(-sausdruck) zu entziehen. Und auch eigene Stereotypen und Biases abzulegen.

© 2022 Uhlala GmbH

Proudr ist ein Projekt der UHLALA Group. Seit 2009 unterstützen, fördern und verbinden wir LGBTIQ+ Menschen in ihren Karrieren und bringen sie mit Unternehmen und Organisationen zusammen, die ihre LGBTIQ+ Mitarbeitenden schätzen.

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Du hast ein Recht darauf, du zu sein – Trans* am Arbeitsplatz

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Jeder Mensch, unabhängig von sexueller Orientierung und Geschlechtsausdruck, sollte ein diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld erleben. Leider sieht die Realität oft anders aus. Gerade trans* Personen machen immer noch zu häufig negative Erfahrungen. Was du als trans* Person tun kannst, erfährst du hier.

Trans* Personen sind überdurchschnittlich gebildet, jedoch erhalten rund ein Viertel ein monatliches Nettoeinkommen unter 1.000 €. Ebenso sind für viele Ausgrenzungen und Kontaktabbruch oder der Entzug von Kund:innenkontakt Alltag. 

Diskriminierung beginnt bereits bei der Arbeitssuche, mehr als 80 % aller trans* Personen empfinden es als schwierig, einen Arbeitsplatz zu finden. Ein Hauptgrund dafür sind nach eigenen Angaben die Anforderungen des Passings und die Normen des binären Geschlechtersystems (Frketic/Baumgartinger 2008). Ebenso fühlen sich mehr als 1/3 der arbeitsuchenden trans* Personen in Bewerbungsgesprächen diskriminiert. Gerade auch die Nichtübereinstimmung des gelebten und des in Dokumenten ausgewiesenen Geschlechts birgt Hürden. Trans* Personen müssen sich dadurch unfreiwillig outen oder sehen sich mit unangenehmen Fragen konfrontiert.

Die Frage danach, wie man sich selbst als trans* Person verhalten sollte oder welche Rechte tatsächlich da sind, wird innerhalb des Arbeitsmarkts wenig bis gar nicht thematisiert. Wir haben deshalb ein paar Informationen, die dir dabei helfen sollen, als trans* Person durch die Arbeitswelt zu navigieren. Wir möchten hier keinesfalls Arbeitgeber*innen von ihrer Verantwortung befreien, für einen diskriminierungsfreien und offenen Arbeitsplatz zu sorgen, 

, sondern dich als trans* Person empowern, dich am Arbeitsplatz wohlfühlen zu können.

Bewerbung 

Bereits während der Bewerbungsphase ist es sinnvoll, sich vorab über das Unternehmen zu informieren. Denn leider ist das Thema Diversität noch nicht überall durchgedrungen. Schaue dir vorab auf der Homepage, LinkedIn und anderen Netzwerken an, wie sich das Unternehmen selbst positioniert oder welche Erfahrungen andere queere oder trans* Personen dort gemacht haben. Wird eine gender-inklusive Sprache verwendet? Wie divers ist das Unternehmen aufgestellt? Gibt es je nach Größe auch ein gezieltes Diversity Management oder Gleichstellungsbeauftragte? All das ist natürlich nie eine Garantie dafür, ob sich das auch in einer inklusiven Unternehmenskultur widerspiegelt, jedoch bietet es einen Rahmen und zeigt zumindest einen gewisse Bereitschaft des Unternehmens, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen.

Ob man sich während des Bewerbungsprozesses als trans* Person outet, ist eine persönliche Entscheidung. Jedoch sollte man sich vorab auf Fragen einstellen. Stimmen die Namen verschiedener Dokumente nicht mit dem angegebenen Namen überein, solltest du dich dafür nicht entschuldigen, sondern sachlich damit umgehen. 

Auch wenn du das Gefühl hast, Absagen aufgrund deiner Geschlechtsexpression zu bekommen, solltest du deine eigene Identität niemals als Makel auffassen. Führe dir stattdessen lieber vor Augen, dass eine Transition ein Zeichen von Stärke und Mut ist. Denn sie zeigt, dass du trotz widriger Umstände bereit bist, deinen Weg zu gehen. 

Outing am Arbeitsplatz

Wer sich erst zu einem späteren Zeitpunkt im Unternehmen outet, sollte ein paar Punkte beachten. Überlege dir, wie du gesehen werden möchtest, was dir wichtig ist und welche Schritte dafür notwendig sind. 

Wer frühzeitig Vorgesetzte ins Vertrauen zieht, macht in der Regel eine positive Erfahrung. Äußern diese sich unterstützend, wirkt sich das auch meist auf die Belegschaft aus. Beziehe Menschen mit ein, die dich unterstützen können. Das können Diversity-Beauftragte sein, aber auch Kolleg:innen, zu denen du ein besonderes Vertrauen hast. Aber auch Menschen außerhalb der Arbeit können einen Bezugspunkt bilden. Suche dir etwa Beratung von Trans*-Beratungsstellen oder auch trans* Personen, mit denen du Richtlinien zusammenstellen und Erfahrungswerte bekommen kannst. 

Kommt es zu einem Gespräch, versuche selbstbewusst zu sein. Besprich gemeinsam mit deiner Ansprechperson deine Bedenken sowie Wünsche und Erwartungen. Deine Transition bedeutet auch für deine Kolleg:innen eine Umstellung. Versuche am besten mit deinen Vorgesetzten zu planen, wie diese darüber informiert werden. Dabei sollte es jedoch nur um die Informationen gehen, die relevant für den Arbeitsplatz sind. 

Bedenke auch, dass die Unsicherheit anderer überwiegend auf mangelnde Erfahrung und Berührungspunkte zurückzuführen ist. Auch wenn du deine Kolleg:innen und Vorgesetzten dazu ermutigen könntest, sich mit dem Thema trans* auseinanderzusetzen, bist du nicht verpflichtet, alle Fragen, die sie haben, zu beantworten. Fragen bezüglich deines eigenen Körpers sind hier absolut unangebracht. Kläre jedoch die Fragen danach, wie du angesprochen werden möchtest oder welche Pronomen du verwendest.

Spätestens ab dem Zeitpunkt, zu dem dein Name gerichtlich geändert wurde, besteht eine Pflicht seitens des Arbeitgebers, diesen zu verwenden. Dokumente wie Verträge und Arbeitszeugnisse müssen angepasst werden. Auch die von dir verwendeten Pronomen müssen in Dokumenten geändert werden, selbst ohne offizielle Geschlechtsänderung. 

Hier tritt das sogenannte Offenbarungsverbot in Kraft, welches gewährleisten soll, dich als trans* Person in deiner Identität zu schützen. So liegt die Freiheit, anderen mitzuteilen, dass du trans* bist, bei dir. 

Deinen Namen und deinen Geschlechtseintrag musst du beim Amtsgericht über einen Antrag ändern lassen. Diese Änderung beinhaltet bislang noch ein psychologisches Gutachten, welches jedoch mit dem Transsexuellengesetz abgeschafft werden soll. 

Es gibt leider keine Vorschriften, ob deine Arbeitgeber:innen deinen Namen anpassen müssen, bevor die amtliche Namensänderung erfolgt ist.

  In allen Fällen gilt jedoch, dass du als Person steuerlich wie sozialversicherungsrechtlich identifizierbar bleibst, weshalb in allen betreffenden Dokumenten dein eingetragener Name verwendet werden sollte.  

Geschlechtsausdruck am Arbeitsplatz

Wie der eigene Geschlechtsausdruck gelebt wird, welche Merkmale zur eigenen Identität gehören, sind persönliche Entscheidungen – seien es Kleidung, Verhaltensweisen oder Kosmetik. Jede:r Arbeitgeber:in hat das Recht, über das Erscheinungsbild und das Verhalten am Arbeitsplatz seiner Mitarbeiter:innen, abhängig von Zuständigkeit, Arbeitsort und Funktion, mitzubestimmen. Jedoch nur, solange dies auch dem ordnungsgemäßen Geschäftsablauf dient. Dein:e Arbeitgeber:in sollte dir jedoch die Möglichkeit einräumen, dich in Übereinstimmung mit deiner Geschlechtsidentität kleiden zu können, solange du die Vorgaben zum äußeren Erscheinungsbild einhältst.  

Umgang mit Diskriminierung am Arbeitsplatz

Egal, welche Form von Diskriminierung du erfahren solltest, denke daran, dass du dies nie allein durchstehen musst. Dein:e Arbeitgeber:innen stehen in der Pflicht, dich als Arbeitnehmer:in zu schützen. Dies bedeutet, den gleichen Zugang zu allen Arbeits- und Weiterbildungsangeboten zu erhalten, einen gepflegten Umgang mit Kolleg:innen zu haben sowie frei von Belästigung zu sein. Jede Form von Diskriminierung sollte gemeldet werden. Sprich mit deinen Vorgesetzten, Betriebsrät:innen oder nimm dir einen Anwalt. Außerhalb deines Arbeitsplatzes gibt es spezielle Beratungsstellen, an die du dich wenden kannst.

In jedem Falle solltest du Diskriminierung aber nicht einfach hinnehmen. Auch wenn es den Personen nicht bewusst ist, dass ihr Verhalten verletzend war, mache sie darauf aufmerksam.

Mache dir immer bewusst, dass du keine Schuld daran trägst. Fühlst du dich ständig unwohl, nimm dir das Recht heraus zu gehen und kommuniziere am besten mit deinem Netzwerk oder Plattformen darüber, wie deine Erfahrungen bei deinem Unternehmen waren. 

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© 2022 Uhlala GmbH

Proudr ist ein Projekt der UHLALA Group. Seit 2009 unterstützen, fördern und verbinden wir LGBTIQ+ Menschen in ihren Karrieren und bringen sie mit Unternehmen und Organisationen zusammen, die ihre LGBTIQ+ Mitarbeitenden schätzen.

Du musst nicht normal sein – Warum wir uns Rollenerwartungen und Anpassung nicht beugen sollten

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Für eine Frau ganz schön bossy – für einen Mann doch zu sensibel. Durch unsere Gesellschaft zieht sich ein patriarchales Diktat von Rollenerwartungen, denen wir unterliegen. Und das trifft auch – oder vielleicht besonders – auf den Arbeitsplatz zu. Es sind die Erwartungen daran, wie wir uns dem uns zugeschriebenen Geschlecht entsprechend zu verhalten haben, welche Kleidung akzeptiert und welches Benehmen toleriert wird. Queer sein bedeutet, sich diesen heteronormativen Erwartungen an Geschlecht(-sausdruck) zu entziehen. Und auch eigene Stereotypen und Biases abzulegen.

Für eine Frau ganz schön bossy – für einen Mann doch zu sensibel. Durch unsere Gesellschaft zieht sich ein patriarchales Diktat von Rollenerwartungen, denen wir unterliegen. Und das trifft auch – oder vielleicht besonders – auf den Arbeitsplatz zu. Es sind die Erwartungen daran, wie wir uns dem uns zugeschriebenen Geschlecht entsprechend zu verhalten haben, welche Kleidung akzeptiert und welches Benehmen toleriert wird. Queer sein bedeutet, sich diesen heteronormativen Erwartungen an Geschlecht(-sausdruck) zu entziehen. Und auch eigene Stereotypen und Biases abzulegen.

Ob im Alltag oder auf der Arbeit: Attributen und Eigenschaften, die als weiblich interpretiert werden, werden Schwäche zugeschrieben. Im Allgemeinen werden Männer als durchsetzungsfähig, unabhängig, selbstbewusst, wettbewerbsfähig, energisch, dominant und hart angesehen. Frauen hingegen als mitfühlend, sensibel, ausdrucksstark, unterstützend, liebevoll, freundlich und emotional.

Frauen, die den verbreiteten Rollenerwartungen entsprechen, werden vor diesem Hintergrund häufig als nicht „ausreichend qualifiziert“ und zu „soft“ für Führungspositionen angesehen. Die Wahrnehmung einer Person in Bezug auf ihr Geschlecht spiegelt diese Ungleichbehandlung wider. So werden etwa Frauen, die am Arbeitsplatz „direkt“ sind, als vermeintlich „dominant“ wahrgenommen. Männer gelten in derselben Situation als „durchsetzungsfähig“. 

Die Rollenerwartungen spiegeln das binäre System von männlich und weiblich und übersetzen es in unseren Alltag. Dabei spielt das System der Zweigeschlechtlichkeit nicht nur für cis, sondern auch für trans Personen eine prägende Rolle. Es gibt einen bewussten und unbewussten Druck, dem binären System zu entsprechen. Und das auch, wenn es für die jeweilige Person möglicherweise gar nicht passend ist. Eng damit verbunden ist die Frage danach, wie „weiblich“ oder wie „männlich“ man sein muss, um von anderen so wahrgenommen zu werden, wie man sich fühlt. Non-binäre Menschen lehnen die Zweiteilung in ausschließlich „männlich“ und ausschließlich „weiblich“ ab. Die Gesellschaft sieht sie als etwas Dazwischenliegendes – und zeigt damit ihre Überforderung und das Unvermögen, mit Geschlechtlichkeit und Geschlechtsausdrücken jenseits der erlernten Rollenbilder umzugehen. Tatsache ist jedoch: Egal, welches Geschlecht und welche Identität eine Person hat, niemand ist dazu verpflichtet, den Rollenerwartungen seines Gegenübers zu entsprechen. 

Anpassung hebt Stigmatisierung nicht auf 

Queere Personen und Mitglieder der LGBTIQ+ Community sind tagtäglich mit den binären Rollenerwartungen der Gesellschaft konfrontiert. Dabei sind es gerade sie, die diesen Erwartungen häufig nicht entsprechen. Dieser Bruch führt nicht allzu selten zu Konfrontationen, Spannungen und Diskriminierung. Er ist aber auch ein Katalysator für Veränderung. Es ist das Überschreiten der eigenen Grenzen und die Ablehnung, sich vorgeschriebenen Geschlechterrollen anzupassen, die so wichtig sind. Denn so werden klassische Rollen und Normen infrage gestellt und überwunden. 

Die Angst vor negativen Konsequenzen kann Personen daran hindern, sich öffentlich so zu zeigen, wie sie sind. Die Folge ist eine Tendenz der Anpassung und eine Einhaltung der „Grenze“. Es braucht Mut und tolle Allies im Rücken, den Schritt zu wagen und Geschlechterrollen zu widersprechen. Egal, ob es der Ausdruck der Identität durch Kleidung, das Tragen von Make-up oder das Brechen von binären Rollenerwartungen ist. 

Wir begegnen Feindseligkeit und Unverständnis häufig mit dem Versuch, Vorurteile abbauen zu wollen. „Ich bin normal, genau wie ihr.“ Durch diese „Zwangsnormalisierung“ und Anpassung wird das Queersein unterdrückt. Das Bild der nicht heterosexuellen Menschen und trans Personen wird in einen gesellschaftlichen Rahmen gepresst, den wir doch eigentlich sprengen möchten. LGBTIQ+ Personen sind selbstverständlicher Teil der Gesellschaft: Doch der Preis dafür, ein wertgeschätzter Teil dieser Gesellschaft zu sein, darf nicht durch die Anpassung und Übernahme von heteronormativen und patriarchalen Strukturen bezahlt werden. 

Egal, ob im privaten Umfeld oder am Arbeitsplatz: die eigene Ausdrucksweise und der Bruch von Rollenerwartungen sind wertvoll und ein Gewinn. Sei stolz darauf, wer du bist! Und unterstütze und ermutige andere darin, sich authentisch auszudrücken. Füreinander einzustehen und einander zu empowern, ist unsere größte Stärke!

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Proudr ist ein Projekt der UHLALA Group. Seit 2009 unterstützen, fördern und verbinden wir LGBTIQ+ Menschen in ihren Karrieren und bringen sie mit Unternehmen und Organisationen zusammen, die ihre LGBTIQ+ Mitarbeitenden schätzen.

Proudr Gamechangers – 10 Menschen, die die Businesswelt LGBTIQ+ freundlicher machen

Proudr Gamechangers – 10 Menschen, die die Businesswelt LGBTIQ+ freundlicher machen

Was wäre unsere Community ohne Menschen, die für uns tagtäglich kämpfen und einstehen? Deshalb stellen wir monatliche 10 Menschen vor, die uns inspirieren und sich laut machen. Die Kategorie für diesen Monat: Business Realness mit Personen, die die Busisnesswelt LGBTIQ+ freundlicher machen.

Gazelle Vollhase (sie/ihr)

Recruiterin, Content Creatorin und trans comedy Queen

Gazelle kämpft seit Jahren als trans Person für eine bunte und diverse Arbeitswelt. Mit ihrem humorvollen und frischen Content klärt sie als Expertin auf ihren Kanälen über die Lebensrealität queerer Personen in der Arbeitswelt sowie über inklusive Sprache auf.

Cathérine Ngoli (keine Pronomen)

CEO, Speaker:in, Coach, Expert:in Inclusive Leadership 

Als Coach bietet Cathérine, Beratung für BIPoCs* Frauen*, Erziehende* und all jene, die strukturelle Diskriminierung und Benachteiligung erfahren. Gemeinsam erarbeitet Cathérine Strategien für ein berufliches Weiterkommen. Für Cathérine stehen Empowerment und Inklusion an oberster Stelle und unterstützt LGBTIQ+ Personen, auf dem Weg in die Führungsetagen.

Mark Ivan Serunjogi (he/they)

Marketing, Diversity & Inklusionsmanager Zalando

Aus dem Wunsch nach Zugehörigkeit und Gemeinschaft gründete Mark die Gruppe Black Berlin auf Facebook, um Raum für die verschiedenen schwarzen Identitäten zu schaffen, die in Berlin leben oder nach Möglichkeiten suchen. Heute arbeitet Mark im Bereich Employer Branding und konzentriert sich darauf, wie man vielfältige Talente mithilfe eines integrativen und fairen Unternehmensumfelds anzieht und bindet.

Katharina Kurz (sie/ihr)

Co-Gründerin von BRLO Craft Beer

Katharina bringt FLINTA Power in die Craft-Beer-Welt. Mit BRLO setzt sie sich leidenschaftlich für die queere Community ein – unter anderem durch Kooperationen mit queeren Artists und der Unterstützung von LGBTIQ+ Organisationen. „Die BRLO Pride Season hat zwölf Monate und eigentlich ist jedes unserer Biere ein Queer Beer.“

Pavlo Stroblja (he/ihm)

Social Entrepreneur, Winner Impact of Diversity Award 2022, Gründer & CEO QUEERMENTOR

Queermentor ist die erste digitale Diversity-Trainings-Plattform für LGBTQI+ Jugendliche. Als Mentor unterstützt Pavlo queere Menschen in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung. Auf Social Media teilt er Inhalte, um die LGBTIQ+ Community zu inspirieren und versorgt sie mit guten Vibes und Tipps

Janis McDavid (he/ihm)

Speaker und Autor

Janis hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, weltweit den Menschen Mut zu machen, sich und andere so zu akzeptieren, wie sie sind. Als Speaker, Buchautor, Influencer, LinkedIn Changemaker und Weltentdecker motiviert, informiert und kritisiert er, um seine Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Hunderte gefeierte Vorträge, zwei erfolgreiche Bücher, tausende Follower:innen in den sozialen Medien und der Zuspruch von Millionen TV-Zuschauer:innen bestärken seine Mission

Emre Celik(he/ihm)

Employee Relations Partner, Influencer und Speaker

Emre ist ein deutsch-türkischer DEIfluencer, Sprecher, Gründer, TikToker und arbeitet bei Google als Employee Relations Partner. Emre konzentriert sich in seiner Arbeit vor allem auf Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion, denn er möchte eine Welt schaffen, in der jeder dazugehört. Er ist ein vielgelesener Experte und ein gefragter Speaker.

Karla Schönicke (sie/ihr)

Freelance Product Leader, Venture Scout & Speakerin

Sie gehörte zu den TOP10-Finalist:innen des RAHM 2018, dem globalen LGBTIQ+-Führungswettbewerb. Im November 2020 gewann sie mit ihrem Pitch den XATHON female entrepreneurship hackathon. 2019 gründete sie die Women CTO Dinner Community, um hochrangige Frauen in Tech-Führungspositionen zu vernetzen und sichtbar zu machen und eine Inspiration für andere Frauen (in Tech) zu sein.

Max Appenroth (er/ihm)

Aktivist, Diversity Consultant, Speaker, Moderator und Autor

Als trans Aktivist möchte Max Wissen vervielfältigen, Daten generieren und dafür sorgen, dass trans Personen besseren Zugang zu medizinischer Versorgung erhalten.

Zurzeit forscht er im Rahmen seiner Doktorarbeit für eine bessere HIV-Prävention für transmännliche und nicht-binäre Menschen.

Johannes Donath (er/ihm)

Diversity & Inclusion Manager, Autor

Mit seiner Erfahrung im Diversity & Purpose Marketing, der Gründung eines ERG und der Arbeit als HR Professional setzt er sich weitreichend für ein diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld ein. Er glaubt daran, dass jeder Veränderung bewirken kann. In seinem neuesten Buch kombiniert er seine Perspektiven und vermittelt Strategien und Wege, wie man die negativen Auswirkungen des „unconscious bias“ (unbewusste Voreingenommenheit) minimieren kann.

Wir sind immer auf der Suche nach neuen inspirierenden Personen? Du möchtest deine:n Gamechanger:in mit uns teilen? Dann melde dich gerne bei uns!

Diese Liste wurde zusammengestellt von:

Stuart Bruce Cameron

CEO UHLALA Group

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Warum Halloween das queere Weihnachten ist

Warum Halloween das queere Weihnachten ist

Halloween ist ein Tag, an dem wir alle unsere inneren „Dämonen“ freilassen können. Kostüme, Süßigkeiten und die Möglichkeit zu feiern, aber für viele queere Menschen steht die Verbindung zu Halloween für ein tieferes Verständnis von Identität.

Was macht Halloween so queer?

Halloween ist eine Zeit, in der Menschen zusammenkommen und sich auch in vermeintlich extremer Art ausdrücken können. Drag in allen Formen und Größen blüht auf, wenn sowohl professionelle als auch Amateur-Darsteller:innen ihre besten und gruseligsten Looks zeigen. „Gay Christmas“ hat sich gerade in den USA, Australien und Neuseeland außerhalb der PRIDE zu einem der größten LGBTIQ+ Events des Jahres entwickelt. Es ist eine Zeit, in der es allen erlaubt ist, sich auszutoben und zu sein, wie sie sein möchten. Und das, ohne dabei den gesellschaftlichen Druck der Geschlechternormen zu spüren. Man kann sich verkleiden, wie man will. Niemand zuckt mit der Wimper – egal, ob man weniger oder mehr trägt, gruselig oder seltsam aussehen will. Während dies für einige Menschen eine erste Erfahrung in der Erforschung ihrer queeren Identität durch Stil und Ausdruck sein mag, erleben andere queere Personen diese Art von “Halloween” täglich.

Wie aber wurde aus Halloween “Gay Christmas”? Laut Micheal Bronski, Professor für Frauen- und Geschlechterstudien an der Harvard Universität, wurde Halloween in den 1950er und 60er-Jahren zu einem sicheren Hafen für LGBTIQ+ Personen. Denn nicht nur gruselige oder schaurige Kostüme sind an Halloween üblich. Auch ikonische Figuren aus Film und Medien sind beliebte Inspirationen. Gerade für trans Personen bot sich so die Möglichkeit, sich zu zeigen, wie man sich fühlt. Und zwar ohne Stigmatisierung. „Cross-Dressing“, wie es damals genannt wurde, war in den Vereinigten Staaten illegal. An aber Halloween konnte man sich gefahrlos so kleiden, wie man wollte.

„Gay Christmas“ hat seine Wurzeln in der LGBTIQ+ Community von Philadelphia. Es war Tradition, dass sich die Travestiekünstler:innen verkleideten und von Bar zu Bar zogen, wobei die Zuschauer:innen zur Unterstützung mitmarschierten. 1969 wurde das Stonewall-Inn in Greenwich Village, New York, von der Polizei gewaltsam geräumt. Dabei kam es zu Unruhen, als sich die Besucher:innen gegen die Willkür und Gewalt wehrten. Sie waren ein Ausgangspunkt für den Kampf für queere Rechte, dem wir noch heute mit den Christopher Street Days und PRIDE Märschen gedenken. Nach den Aufständen rund ums Stonewall-Inn wurden Halloween-Paraden für queere Menschen immer häufiger.

Horror ist ein queeres Genre

Halloween kann ein Testlauf für queere Menschen sein – es ist oft eine Zeit, in der sie zum ersten Mal mit der Darstellung ihres Geschlechtsausdrucks oder mit Drag experimentieren. Denn es  ist ein Tag, an dem man gesellschaftlich akzeptiert, ein wenig verrückter und seltsamer sein kann. Besonders wenn es darum geht, sich selbst auszudrücken. Als eine Community, die seit jeher am Rande der Gesellschaft steht, suchen viele LGBTIQ+ Menschen in den unkonventionellen Figuren von Film und Fernsehen nach sich selbst.

Horror hat nicht nur eine riesige Fangemeinde in der LGBTIQ+ Community. Viele der größten Schöpfer:innen dieser Kunstform sind queer. Es gäbe wohl keinen Horror, wenn es nicht auch queere Menschen gäbe. Die Autorin von “Frankenstein”, Mary Shelly, war eine queere Frau, die mit LGBTIQ+ Ikonen wie Oscar Wilde und Lord Byron verkehrte.

Shelly schuf mit ihrem Meisterwerk das, was als Gothic Horror und Science Fiction bekannt ist. Wilde folgte bald darauf mit “Das Bildnis des Dorian Gray”. Ein weiterer Klassiker des Gothic Horror ist Bram Stokers “Dracula”. Während Stoker in seinem späteren Leben zu einem heftigen und öffentlichen Homophobiker wurde, zeigen seine Liebesbriefe an Walt Whitman einen Mann, der mit seinen Begierden kämpft.

Horror soll grenzüberschreitend sein, Tabus brechen und die Ängste und Befürchtungen der Zeit widerspiegeln. 

LGBTQ+ Horrorfans haben ein Faible für Monster und Gespenster, die sich am Rande der Gesellschaft herumtreiben. Wenn man in einer Welt aufwächst, in der die eigene Existenz als Bedrohung angesehen wird, ist es leicht, sich mit den Bösewichten zu identifizieren. Das „unverstandene Monster“ trifft den Kern queerer Erfahrungen. Frankensteins Monster wird für seine bloße Existenz verachtet und gefürchtet, was für junge Menschen, die  mit ihrer Sexualität ringen, nachvollziehbar ist. Es gibt hunderte von Gruselfilmen, die entweder explizit oder unterschwellig queer sind.

Feiert “Gay Christmas” das ganze Jahr

Die Sicherheit und das Selbstbewusstsein, dass viele Queers um Halloween verspüren, sollte nicht nur auf eine Zeit im Jahr beschränkt sein. Das Kostüm muss keines bleiben. Zeigt euch, wie ihr seid! Auch, wenn es einen Teil der Gesellschaft schocken sollte.

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78 Arbeitgebende setzen zum Jahresende ein Zeichen für die Wertschätzung von
Lesben, Schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen sowie queeren
Mitarbeitenden (LGBTIQ+) und zeigen mit ihrem Engagement, was im Bereich des
LGBTIQ+ Diversity Managements möglich ist.
Es ist Zeit, erneut Alarm zu schlagen – Interview mit HIV Experte und Reporter Roy Wadia

Lasst uns wieder über HIV sprechen!
Das Thema HIV betrifft alle! Denn obwohl in den letzten Jahren viele Fortschritte zum Beispiel in der HIV-Therapie erzielt wurden, so bleibt HIV immer noch eine der größten Herausforderungen – weltweit und auch in Deutschland.
Deshalb haben wir mit Roy Wadia gesprochen. Er arbeitete 12 Jahre lang bei CNN. Im Jahr 2003 schlug Roy eine neue Laufbahn ein und arbeitete im chinesischen Büro der Weltgesundheitsorganisation als Kommunikations- und Advocacy-Beauftragter an Kampagnen – von HIV bis Umweltgesundheit.
Wir haben mit ihm über HIV gesprochen und darüber, was wir unternehmen können, um die Konversation wieder voranzutreiben.
Du hast ein Recht darauf, du zu sein – Trans* am Arbeitsplatz

Jeder Mensch, unabhängig von sexueller Orientierung und Geschlechtsausdruck, sollte ein diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld erleben. Leider sieht die Realität oft anders aus. Gerade trans* Personen machen immer noch zu häufig negative Erfahrungen. Was du als trans* Person tun kannst, erfährst du hier.

© 2022 Uhlala GmbH

Proudr ist ein Projekt der UHLALA Group. Seit 2009 unterstützen, fördern und verbinden wir LGBTIQ+ Menschen in ihren Karrieren und bringen sie mit Unternehmen und Organisationen zusammen, die ihre LGBTIQ+ Mitarbeitenden schätzen.

Mehr als nur charming: Im Interview mit Lars Tönsfeuerborn über einen offeneren Umgang mit mentaler Gesundheit

Proudr Superstars – Wir stellen im Proudr Magazin monatlich Menschen ganz persönlich vor, die ungewöhnliche Karrierewege eingeschlagen haben. Ihre Geschichten und Erfahrungen empowern und inspirieren unsere Leser:innen und machen greifbar, was (un-) möglich ist. Dieses Mal mit Podcaster und Gründer Tönsfeuerborn, über mentale Gesundheit.

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