Proudr Gamechangers – 10 Menschen, die die Businesswelt LGBTIQ+ freundlicher machen

Proudr Gamechangers – 10 Menschen, die die Businesswelt LGBTIQ+ freundlicher machen

Was wäre unsere Community ohne Menschen, die für uns tagtäglich kämpfen und einstehen? Deshalb stellen wir monatliche 10 Menschen vor, die uns inspirieren und sich laut machen. Die Kategorie für diesen Monat: Business Realness mit Personen, die die Busisnesswelt LGBTIQ+ freundlicher machen.

Gazelle Vollhase (sie/ihr)

Recruiterin, Content Creatorin und trans comedy Queen

Gazelle kämpft seit Jahren als trans Person für eine bunte und diverse Arbeitswelt. Mit ihrem humorvollen und frischen Content klärt sie als Expertin auf ihren Kanälen über die Lebensrealität queerer Personen in der Arbeitswelt sowie über inklusive Sprache auf.

Cathérine Ngoli (keine Pronomen)

CEO, Speaker:in, Coach, Expert:in Inclusive Leadership 

Als Coach bietet Cathérine, Beratung für BIPoCs* Frauen*, Erziehende* und all jene, die strukturelle Diskriminierung und Benachteiligung erfahren. Gemeinsam erarbeitet Cathérine Strategien für ein berufliches Weiterkommen. Für Cathérine stehen Empowerment und Inklusion an oberster Stelle und unterstützt LGBTIQ+ Personen, auf dem Weg in die Führungsetagen.

Mark Ivan Serunjogi (he/they)

Marketing, Diversity & Inklusionsmanager Zalando

Aus dem Wunsch nach Zugehörigkeit und Gemeinschaft gründete Mark die Gruppe Black Berlin auf Facebook, um Raum für die verschiedenen schwarzen Identitäten zu schaffen, die in Berlin leben oder nach Möglichkeiten suchen. Heute arbeitet Mark im Bereich Employer Branding und konzentriert sich darauf, wie man vielfältige Talente mithilfe eines integrativen und fairen Unternehmensumfelds anzieht und bindet.

Katharina Kurz (sie/ihr)

Co-Gründerin von BRLO Craft Beer

Katharina bringt FLINTA Power in die Craft-Beer-Welt. Mit BRLO setzt sie sich leidenschaftlich für die queere Community ein – unter anderem durch Kooperationen mit queeren Artists und der Unterstützung von LGBTIQ+ Organisationen. „Die BRLO Pride Season hat zwölf Monate und eigentlich ist jedes unserer Biere ein Queer Beer.“

Pavlo Stroblja (he/ihm)

Social Entrepreneur, Winner Impact of Diversity Award 2022, Gründer & CEO QUEERMENTOR

Queermentor ist die erste digitale Diversity-Trainings-Plattform für LGBTQI+ Jugendliche. Als Mentor unterstützt Pavlo queere Menschen in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung. Auf Social Media teilt er Inhalte, um die LGBTIQ+ Community zu inspirieren und versorgt sie mit guten Vibes und Tipps

Janis McDavid (he/ihm)

Speaker und Autor

Janis hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, weltweit den Menschen Mut zu machen, sich und andere so zu akzeptieren, wie sie sind. Als Speaker, Buchautor, Influencer, LinkedIn Changemaker und Weltentdecker motiviert, informiert und kritisiert er, um seine Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Hunderte gefeierte Vorträge, zwei erfolgreiche Bücher, tausende Follower:innen in den sozialen Medien und der Zuspruch von Millionen TV-Zuschauer:innen bestärken seine Mission

Emre Celik(he/ihm)

Employee Relations Partner, Influencer und Speaker

Emre ist ein deutsch-türkischer DEIfluencer, Sprecher, Gründer, TikToker und arbeitet bei Google als Employee Relations Partner. Emre konzentriert sich in seiner Arbeit vor allem auf Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion, denn er möchte eine Welt schaffen, in der jeder dazugehört. Er ist ein vielgelesener Experte und ein gefragter Speaker.

Karla Schönicke (sie/ihr)

Freelance Product Leader, Venture Scout & Speakerin

Sie gehörte zu den TOP10-Finalist:innen des RAHM 2018, dem globalen LGBTIQ+-Führungswettbewerb. Im November 2020 gewann sie mit ihrem Pitch den XATHON female entrepreneurship hackathon. 2019 gründete sie die Women CTO Dinner Community, um hochrangige Frauen in Tech-Führungspositionen zu vernetzen und sichtbar zu machen und eine Inspiration für andere Frauen (in Tech) zu sein.

Max Appenroth (er/ihm)

Aktivist, Diversity Consultant, Speaker, Moderator und Autor

Als trans Aktivist möchte Max Wissen vervielfältigen, Daten generieren und dafür sorgen, dass trans Personen besseren Zugang zu medizinischer Versorgung erhalten.

Zurzeit forscht er im Rahmen seiner Doktorarbeit für eine bessere HIV-Prävention für transmännliche und nicht-binäre Menschen.

Johannes Donath (er/ihm)

Diversity & Inclusion Manager, Autor

Mit seiner Erfahrung im Diversity & Purpose Marketing, der Gründung eines ERG und der Arbeit als HR Professional setzt er sich weitreichend für ein diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld ein. Er glaubt daran, dass jeder Veränderung bewirken kann. In seinem neuesten Buch kombiniert er seine Perspektiven und vermittelt Strategien und Wege, wie man die negativen Auswirkungen des „unconscious bias“ (unbewusste Voreingenommenheit) minimieren kann.

Wir sind immer auf der Suche nach neuen inspirierenden Personen? Du möchtest deine:n Gamechanger:in mit uns teilen? Dann melde dich gerne bei uns!

Diese Liste wurde zusammengestellt von:

Stuart Bruce Cameron

CEO UHLALA Group

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Selbst innerhalb der LGBTIQ+ Community werden intergeschlechtliche Menschen immer noch übersehen, und das müssen wir dringend ändern. Hier sind unsere besten Tipps, um auf der richtigen Seite zu stehen und inter* Personen zu unterstützen!

In einer Welt, in der die überwältigende Mehrheit der Menschen und Regierungen nur zwei Geschlechter kennt und akzeptiert, wird die Existenz andersgeschlechtlicher Menschen und ihrer Körper kaum anerkannt. Stattdessen werden gesunde andersgeschlechtliche Körper als ein medizinisches Problem betrachtet, das durch chirurgische, hormonelle, andere medizinische und manchmal auch psychologische Maßnahmen behoben werden muss. Intergeschlechtliche Menschen sehen sich mit Menschenrechtsverletzungen konfrontiert, einschließlich der Verletzung ihrer körperlichen Unversehrtheit als Säuglinge, wenn Ärzte beschließen, sie zu „reparieren“. Seit 2021 ist diese Praxis in Deutschland durch das „Gesetz zum Schutz von Kindern mit Varianten der Geschlechtsentwicklung“ verboten.

Was bedeutet Intergeschlechtlich?

Intersex ist ein Überbegriff, der sich auf Menschen bezieht, die mit Unterschieden in ihren Geschlechtsmerkmalen oder ihrer reproduktiven Anatomie geboren werden. Es

gibt es viele Möglichkeiten, intergeschlechtlich zu sein – tatsächlich gibt es mindestens

40 verschiedene anerkannte spezifische Varianten unter dem intergeschlechtlich-Schirm. Intergeschlechtlichkeit bezieht sich auf Unterschiede in den Genitalien, Hormonen, innere Anatomie oder Chromosomen, die das angenommenen binäre System männlichen/weiblichen Körper überschreiten. Während einige intergeschlechtliche Merkmale bei der Geburt bemerkt werden, erscheinen andere nicht oder werden erst später im Leben entdeckt.

„Divers“ ist kein drittes Geschlecht

Seit 2013 besteht die Möglichkeit, den Geschlechtseintrag in Geburtsurkunden und Personalausweis ganz wegzulassen, sofern das Geschlecht des Kindes nicht eindeutig ist. Jedoch sorgte dies auch innerhalb der inter*-Community zu dem Gefühl, inter* Personen hätten kein Geschlecht. Seit 2018 besteht in Deutschland die Möglichkeit, neben weiblich und männlich, sein Geschlecht rechtlich als divers zu benennen. Zu verdanken haben wir das Vanja, einer Inter* Person, durch dessen Klage am Bundesverfassungsgericht das Gesetz durchgebracht wurde. Mit dem noch nicht verabschiedeten Selbstbestimmungsgesetz, soll dieser Eintrag sowie die Anpassung des Geschlechtseintrags auch für trans* Personen ermöglicht und erleichtert werden „Mit dem Selbstbestimmungsgesetz will die Bundesregierung das Leben für trans- und intergeschlechtliche Menschen verbessern und geschlechtliche Vielfalt anerkennen.“ (BMFSFJ) 

Doch weder der Eintrag divers noch Intersex bezeichnet ein drittes Geschlecht – auch wenn die Medien dies gerne postulieren. Es ist lediglich eine dritte Option der Eintragung, die es ermöglicht, sich rechtlich nicht dem binären System von männlich/ weiblich einzuordnen, auch wenn sich hier die Ausprägungen der Geschlechtsidentität auf einem weiten Spektrum befinden können. 

Warum steht das I in LGBTIQ+

Es gibt eine Reihe von Gründen, warum das „I“ in LGBTIQ+ gehört. Auch wenn die LGBTQ+ und inter* Personen unterschiedliche Bedürfnisse und Erfahrungen haben, kämpfen sie gemeinsam für die Rechte von Personen, die nicht in die traditionellen binären Normen und Erwartungen in Bezug auf Geschlecht, sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität passen. Ebenso kämpfen sie mit ähnlicher Form die Diskriminierung, die in Homophobie, Sexismus und Transfeindlichkeit wurzelt. 

Sowohl trans* Personen, wie intergeschlechtlich* Personen haben ein gemeinsames Interesse an Autonomie und die Verfügung über ihren eigenen Körper. 

Inter* Personen haben die gleiche Bandbreite an Identitäten wie nicht-intersexuelle Menschen. Viele sind heterosexuell und viele von uns sind es eben nicht. Einige identifizieren sich mit dem Geschlecht, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde, andere eben nicht. Einige intersexuelle Menschen, die das ihnen bei der Geburt zugewiesene Geschlecht ablehnen, können sich als transsexuell oder geschlechtsspezifisch identifizieren, während andere sich als Korrektur eines Fehlers sehen, der von Ärzten ohne ihre Zustimmung gemacht wurde, als sie Kinder waren. Intersex wird oft fälschlicherweise mit Gender und nicht-binären Geschlechtsidentitäten in Verbindung gebracht. Jeder kann eine nicht-binäre Geschlechtsidentität haben, ob er nun intersexuell ist oder nicht.

Wie kann ich ein Ally für inter* Personen werden? 

Intersexuelle Menschen verdienen ein Arbeitsumfeld, das sie wirklich einbezieht und ihre Bedürfnisse in Bezug auf Gesundheit und Wohlbefinden versteht. Die Arbeitgeber:innen sowie Mitarbeiter:innen sollten anerkennen, dass es bei Intersex um biologische Variationen geht und nicht gleichbedeutend mit schwul, lesbisch, bisexuell oder einer Geschlechtsidentität. Wie sich inter* Personen identifiziert, unterscheidet sich nach Person.

  • Ally fü intergeschlechtliche Menschen zu sein bedeutet, nicht davon auszugehen, dass alle Menschen die gleichen körperlichen Merkmale oder körperlichen Körpererfahrungen, wie eine Menstruation oder die Fähigkeit, schwanger zu werden aufgrund des vermuteten Geschlechts.
  • Handel, wenn du mit Aussagen konfrontiert wirst, die diskriminierend gegenüber inter* Personen sind.
  • Wenn du jemanden triffst, der intergeschlechtlich ist, gibt deinem Gegenüber den Raum, die Informationen zu teilen, die die Person teilen möchte. Fragen nicht nach ihrem Körper oder nach den Eingriffen, die sie durchgemacht hat. Respektiere die Privatsphäre und ihren Weg.
  • Sei ein Ally, indem du die Geschichten und Stimmen von Inter* Personen Geschichten verstärkst.
  • Höre darauf, was intergeschlechtlich Kollege:innen und intergeschlechtliche Menschen zu erzählen und wenn sie Bedürfnisse wie Erfahrungen teilen.
  • Es ist wichtig, direkt von inter* Menschen zu lernen. Aber es ist auch wichtig, sich nicht darauf zu verlassen, dass inter* Personen die ganze Aufklärung für dich übernehmen. Nimm dir. Zeit, um dich selbst weiterzubilden. 

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Freddie Mercury war nicht schwul und Bisexuelle sind keine Einhörner

Sie sind einfach unsicher. Sie sind schwul oder lesbisch, und es ist einfach eine Übergangsphase, bis sie sich vollständig outen. Sie sind eigentlich hetero, aber sie wollen die Aufmerksamkeit. Es ist nicht einmal echt. Jetzt mal ehrlich, Bisexuelle sind keine Einhörner. Sie existieren, sind real und wir sollten die Klischees und Biases endlich beiseitelegen. Bi-erasure oder die Unsichtbarkeit von bi+ Personen, richtet immensen Schaden an und wir möchten damit aufräumen.

Mehr als nur charming: Im Interview mit Lars Tönsfeuerborn über einen offeneren Umgang mit mentaler Gesundheit

Proudr Superstars – Wir stellen im Proudr Magazin monatlich Menschen ganz persönlich vor, die ungewöhnliche Karrierewege eingeschlagen haben. Ihre Geschichten und Erfahrungen empowern und inspirieren unsere Leser:innen und machen greifbar, was (un-) möglich ist. Dieses Mal mit Podcaster und Gründer Tönsfeuerborn, über mentale Gesundheit.

Best Dressed – So findest du die richtige Business Kleidung

Kleidung ist für viele Menschen ein Mittel zur Expression. Sie kann uns selbstbewusster machen, uns aber auch einschränken. Ihre Symbolik macht sie zu einem Medium der Kommunikation. Sie gibt uns die Möglichkeit zu zeigen, wer wir sind, und wie wir gesehen werden wollen. Genauso gut, kann sie uns ein Label verpassen.
Unsere Kleidung und die Art und Weise, wie wir sie präsentieren, hinterlässt auch in der Arbeitswelt Eindrücke. Egal, ob im Bewerbungsgespräch, im Job oder auf Events, ein gewisser Dresscode wird häufig erwartet. Aber Dresscode hin oder her – es ist möglich, sich professionell zu kleiden, ohne sich dadurch selbst komprimieren, oder gar verstecken zu müssen.  Deshalb haben wir für dich die wichtigsten Dresscodes zusammengefasst, um dich durch den Dschungel von Codes und Regeln zu führen.

Hol das beste aus deinem Bewerbungsschreiben und finde deinen Traumjob!

Es ist so weit: Du willst ein neues Kapitel in deinem Leben beginnen und machst dich auf die Suche nach einem neuen Job. Dann wird es Zeit, sich an deinen Lebenslauf und dein Bewerbungsschreiben zu setzen. Aber du weißt nicht, wie du anfangen oder was du überhaupt alles in dein Bewerbungsschreiben rein soll?
Überhaupt kein Problem. Wir sind hier, um dir dabei zu helfen, das Beste aus deinem Motivationsschreiben heraus zu holen. So findest du deinen nächsten Traumjob, egal ob als Berufseinsteiger:in oder Young Professional.

Wie dich eins starkes Netzwerk voranbringt

Gerade als queere Person in doch meist heteronormativ geprägten Umfeldern und Berufen, bietet ein stabiles und wachsendes Netzwerk, Sicherheit, Stabilität und einen Safe-Space. Egal, ob es der Wunsch ist, den Job zu wechseln, sich persönlich und beruflich weiterzuentwickeln oder die Suche nach Austausch über Erfahrung, Diskriminierungen und Chancen – ein gutes Netzwerk bedeutet Möglichkeiten für Veränderung und Wachstum.

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