Queerfreundlich arbeiten bei BASF – Vielfalt, Sichtbarkeit und echte Entwicklungschancen

Marco Benedetti | Senior Diversity, Equity & Inclusion Specialist bei der BASF Services Europe GmbH

Vielfalt leben statt nur darüber reden – wie zeigt sich gelebte Einbeziehung bei BASF? 


Bei BASF wird Vielfalt wertgeschätzt und ist als fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur verankert. Wir fördern ein Arbeitsumfeld, in dem Menschen sich mit ihrer ganzen Einzigartigkeit einbringen können. Wir werden ermutigt, wir selbst zu sein und unsere Identität gehört selbstverständlich dazu. Kolleg:innen schaffen bewusst Räume, in denen Offenheit möglich ist. Genau deshalb empfinde ich BASF als queerfreundlichen Arbeitgeber.

Gelebte Einbeziehung bedeutet für mich, dass dies im Alltag spürbar wird – nicht nur in Programmen oder Policies, sondern in echten Begegnungen. Ein prägendes Beispiel für mich: Als queere eingewanderte Person wollte ich das Versteckspiel, das mich früher begleitet hat, hinter mir lassen. Deshalb habe ich mich bewusst sehr früh vor meinen Kolleg:innen geoutet. Ich wollte authentisch sein – und gleichzeitig darauf vertrauen, dass mein Arbeitsumfeld mich trägt.

Die Reaktionen waren ausnahmslos positiv: wertschätzend, offen und unterstützend. Diese Erfahrung hat mich gestärkt. Auch später, beim Wechsel in andere Teams, habe ich immer wieder dieselbe Offenheit erlebt. Für mich zeigt das ganz klar: Bei BASF kann man sich selbst treu bleiben – und ist damit ausdrücklich willkommen.

Karrierechancen & Entwicklung – warum lohnt sich ein Einstieg bei BASF gerade für queere Talente? 

Ich bin überzeugt, BASF ist für queere Talente ein besonders attraktiver Arbeitgeber, weil sie ihre zusätzlichen Perspektiven einbringen können. Durch ihre vielfältigen und oft nicht-normativen Lebensrealitäten können queere Menschen Blickwinkel einbringen, die bestehende Muster hinterfragen und kreative Lösungen ermöglichen. Bei BASF werden diese Stärken bewusst gesehen – und es werden Wege geschaffen, sie in der Organisation sichtbar und wirksam werden zu lassen.

Neben dieser Wertschätzung im täglichen Miteinander bieten wir zusätzliche Räume, in denen sich queere Mitarbeitende gezielt stärken und vernetzen können. Ein Beispiel dafür sind unsere Beschäftigtennetzwerke wie LGBT+ Friends, die Austausch ermöglichen, Sichtbarkeit schaffen und die Community fördern. In diesen Räumen entstehen Vertrauen und psychologische Sicherheit – die Grundlage dafür, dass Menschen wachsen, Verantwortung übernehmen und ihren eigenen Weg gestalten können. Ergänzt wird dies durch unser Mentoring-Programm und Feedback-Tools, die individuelle Entwicklung unterstützen.

Gleichzeitig zeigt sich Vielfalt bei BASF auch in der Breite unserer Tätigkeitsfelder – von Chemie über IT bis hin zu Forschung, Engineering und neuen digitalen Geschäftsfeldern. Diese Vielfalt an Rollen eröffnet queeren Talenten zahlreiche Möglichkeiten, ihren eigenen beruflichen Weg zu finden und dort wirksam zu werden, wo ihre Stärken am besten zur Geltung kommen.

Offene Kultur & faire Prozesse – was macht den Unterschied im Bewerbungs- und Arbeitsalltag? 

Eine offene Kultur und faire Prozesse bedeutet für mich vor allem eines: Niemand sollte sich verstellen müssen, um als qualifiziert wahrgenommen zu werden. Dies zeigt sich bereits im Bewerbungsprozess: Bei BASF legen wir großen Wert darauf, dass Bewerbende von Anfang an wissen, was sie erwartet – von klar formulierten Stellenanzeigen über nachvollziehbare Auswahlkriterien bis hin zu einem respektvollen Umgang in Gesprächen.

Dabei geht es darum, bewusst Raum zu geben: für unterschiedliche Lebensläufe, Ausdrucksformen und Identitäten – gerade auch für queere Menschen, die vielleicht schon andere Erfahrungen gemacht haben. In unseren Gesprächen möchten wir vermitteln: „Du musst hier nichts verstecken, um ernst genommen zu werden.“ Diese Haltung spiegelt sich auch im Arbeitsalltag wider. Wir arbeiten aktiv daran, ein Umfeld zu schaffen, in dem Teams sich mit Respekt, Vertrauen und Wertschätzung begegnen. Wenn ein Unternehmen klar signalisiert: „Du wirst hier nicht nur respektiert – du bist ein wertvoller Teil dessen, was uns ausmacht“, dann wird dieser Ansatz zu einem echten Gewinn: Menschen fühlen sich einbezogen und erleben echte Zugehörigkeit.

Deswegen erwarten wir von unseren Führungskräften, dass sie ein einbeziehendes Arbeitsumfeld gestalten. Gleichzeitig tragen alle bei BASF Verantwortung dafür, durch ihr Verhalten ein respektvolles, offenes Miteinander zu fördern. Offene Kultur und faire Prozesse sind für mich deshalb kein „Nice-to-have“, sondern die Grundlage dafür, dass Menschen sich trauen, sie selbst zu sein – schon im Bewerbungsprozess und später an jedem Tag im Arbeitsalltag.

Was war dein persönliches Highlight in diesem Jahr – z. B. beim CSD oder beim Poetry Slam mit UHLALA? 


haben eine klare Vision, auf die wir hinarbeiten: mehr Fairness, eine gerechte Arbeitswelt und eine paritätische Geschlechterverteilung in den Führungsetagen der Wirtschaft. Diese Vision setzen wir nach und nach in die Realität um. 

In erster Linie geben wir Themen rund um Diversität, Gleichberechtigung und Intersektionalität eine Plattform und sprechen mit unserer Community sehr offen und positiv über Möglichkeiten für mehr Vielfalt in der Arbeitswelt. Uns ist es wichtig, in einem positiven Raum Diskurse zu ermöglichen und der Community sowie unseren Partner:innen Inspiration zu bieten. Natürlich sind wir wie alle Fans von Quick Wins, uns ist aber bewusst, dass dieses Projekt ein Marathon und kein Sprint ist. Wir möchten so möglichst viele Menschen erreichen und nutzen unser Netzwerk, um Zugang zu Insights, Expert:innen, Best Cases und Learnings rund um Diversität und Gleichberechtigung zu bieten.

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