Wie setzen sich Gewerkschaften für deine (queeren) Rechte ein!?

Wir alle wissen: Der Arbeitsplatz ist nicht nur ein Ort, an dem wir unseren Lebensunterhalt verdienen. Hier sollten wir und unsere Arbeit auch gesehen, respektiert und geschützt werden. Und genau hier kommen Gewerkschaften ins Spiel. Sie sind NATÜRLICH ein Sprachrohr für faire Löhne und sichere Arbeitsplätze. Allerdings werden sie auch immer häufiger zu starken Verbündeten für queere Rechte. Die LGBTIQ+ Community setzt sich nämlich auch dort aktiv für ein besseres Miteinander ein! Erfahrt hier mehr über die Funktionsweise von Gewerkschaften, wie sie die Community unterstützen und welche Gewerkschaften es überhaupt gibt.

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:regenbogen: Nicht nur Tarifverträge: Gewerkschaften sind Schutzschilde

In den letzten Jahren haben viele Gewerkschaften erkannt, dass Queerness am Arbeitsplatz sichtbar sein muss und dass Diskriminierung keinen Platz haben darf. Sie setzen sich aktiv für Antidiskriminierungsrichtlinien ein, fordern Diversity-Trainings und unterstützen Mitglieder beim Coming-out oder bei der Anerkennung ihrer Identität in Personalakten.

Damit sind sie aktive Gestaltende von unseren Arbeits- und Lebensrealitäten.


:regenbogen: ver.di zeigt, wie’s geht

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di geht hier mit gutem Beispiel voran: Sie fordert verbindliche Betriebsvereinbarungen gegen homo-, bi- und transfeindliche Übergriffe, verpflichtende Schulungen zur Vielfalt und Inklusion sowie klare Unterstützung von Arbeitgeber:innen und staatlichen Institutionen. (Queerlink)

:reißzwecke: Was bedeutet das für dich?

  • Du bekommst eine Anlaufstelle, wenn du queerfeindliche Erfahrungen am Arbeitsplatz machst
  • Du bist Teil einer Community, die dich unterstützt – nicht nur bei Gehaltsfragen, sondern auch bei Identität und Sichtbarkeit
  • Du hast eine Stimme, die gehört wird, wenn Gesetze oder betriebliche Regeln queerfeindlich wirken

:mikrofon: Sichtbarkeit ist kein Luxus

Wir leben in einer Zeit, in der Hasskriminalität gegen LGBTIQ+ Personen zunimmt. Sichtbarkeit und Schutz am Arbeitsplatz sind deshalb nicht „nice to have“, sondern notwendig. Gewerkschaften können hier ein mächtiger Hebel sein – vom Azubi bis zur Führungskraft.

Und ganz ehrlich: Wir alle profitieren davon, wenn Vielfalt zur Normalität wird.

Es gibt unzählige Reports und Analysen, die feststellen, wie eine vielfältige Belegschaft zu besseren Ergebnissen, einer höheren Zufriedenheit und weniger Fluktuation führen.

:liebesbrief: Unser Fazit

Ob im Büro, im Betrieb oder auf der Baustelle – wir haben ein Recht darauf, sicher, respektiert und stolz wir selbst zu sein. Gewerkschaften sind dabei nicht nur historische Institutionen, sondern auch moderne Bündnispartner für queere Menschen. Also: Informier dich, vernetze dich und nutze die Power, die dir zusteht!



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