Fachbereichsleitung Migration (d/w/m/x)

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  • Berlin

Webseite Deutsche Aidshilfe e.V.

Die Deutsche Aidshilfe e.V. (DAH) ist sowohl eine Selbsthilfeorganisation als auch ein Interessen- und Fachverband. Als Dachverband von ca. 115 Mitgliedsorganisationen vertritt sie die gesundheits- und sozialpolitischen Interessen von Menschen mit HIV/Aids und leistet zudem Präventionsarbeit für von HIV, Virushepatitis und sexuell übertragbaren Infektionen (STIs) betroffene und bedrohte Bevölkerungsgruppen.

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir eine

Fachbereichsleitung Migration (d/w/m/x)

(Entgeltgruppe 13 TVöD (Bund), unbefristet, Vollzeit).

Als Fachbereichsleitung verantworten Sie in Zusammenarbeit mit einer*einem Sachbearbeiter*in die Koordination und Weiterentwicklung der HIV/Aids-Prävention für verschiedene Gruppen von Migrant*innen. Sie arbeiten dafür mit Kooperationspartnern in verschiedenen Bundesländern sowie Migrant*innen-Communities zusammen und agieren auf politischer Ebene.

In der DAH möchten wir unterschiedliche Identitäten und Erfahrungshintergründe repräsentiert wissen. Denn Präventionsarbeit braucht vielfältige Perspektiven. Da uns der eigene biografische Bezug zur diskriminierungskritischen Arbeit wichtig ist, begrüßen wir Bewerbungen von Personen mit Rassismus- und/oder Migrationserfahrung, insbesondere von Personen, die sich als BIPoC bezeichnen – unabhängig von sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität. Im Sinne der Selbstbezeichnung und Selbstpositionierung laden wir Sie (auf freiwilliger Basis) dazu ein, entsprechende Angaben in Ihrer Bewerbung zu machen. Menschen mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Leider sind wir in noch nicht allen Bereichen der Bundesgeschäftsstelle barrierefrei. Wir möchten jedoch dem jeweiligen individuellen Bedarf entsprechend eine bestmögliche Lösung finden – nehmen Sie hierzu gerne mit uns Kontakt auf.

Zu Ihren Aufgaben gehören im Einzelnen:

· (Weiter-)Entwicklung der Präventionskonzepte im Bereich HIV, Hepatitis und STI für und mit besonders benachteiligten Migrant*innen-Communities

· Konzeption und Umsetzung von Fortbildungen und Fachtagungen für Mitarbeitende im Arbeitsfeld

· Konzeption, Umsetzung und Evaluation von mehrsprachigen Veranstaltungen und (Massen-)Medien mit/für Migrant*innen

· Koordination und Moderation von bundesweiten Arbeitsgremien zum Thema HIV, STI und Migration

· Verfassen von Sachberichten und Fachartikeln sowie Vortragstätigkeit

· Aufbau neuer und Intensivierung bestehender zivilgesellschaftlicher und politischer Netzwerke mit Ausrichtung auf die medizinische Versorgung von Migrant*innen und Geflüchteten in Deutschland

· Stärkung der Selbstorganisation von Migrant*innen-Communities

· Verantwortung für die Umsetzung der geplanten, öffentlich geförderten Projekte einschließlich für das Budget und das Personal (Fachaufsicht)

 

Das wünschen wir uns von Ihnen:

· Wissenschaftlicher Hochschulabschluss (Master, Magister, Staatsexamen etc.), vorzugsweise im Bereich Gesundheitswissenschaften oder Diversity Studies, oder gleichwertige Erfahrungen und Fähigkeiten (nachgewiesen z. B. durch Arbeitszeugnisse)

· Gute Kenntnisse der partizipativen (Forschungs-)Praxis mit benachteiligten Communities (vorzugsweise mit Migrant*innen) und Selbstorganisationen

· Diversitäts- und migrationsgesellschaftliche Kompetenz sowie interkulturelle Sensibilität

· Kenntnisse über fachliche Diskurse in den Themenfeldern Rassismus, Diskriminierung, Intersektionalität und Empowerment

· Erfahrungen in der Konzeption und Durchführung von Veranstaltungen verschiedener Formate (Seminare, Fachtagungen, Arbeitsgremien etc.)

· Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift, idealerweise Kenntnisse von einer der jeweiligen Communities zugehörenden Sprache

· Diversitätssensible Kommunikationsfähigkeit mit allen Akteur*innen und auf allen Ebenen (z. B. Verbänden, zivilgesellschaftlichen Akteur*innen, Politiker*innen etc.)

· Vermittlungskompetenz, konstruktives Konflikt- und Kritikverhalten sowie ausgeprägte Teamorientierung

· Bereitschaft zu Dienstreisen

· Erfahrungen im Management öffentlich geförderter Projekte sind von Vorteil

Wir sind uns durchaus bewusst, dass nicht alle Anforderungen stets bei Stellenantritt erfüllt werden können. Wenn die Stelle Ihr Interesse geweckt hat, aber Ihre Erfahrungen nicht mit den Anforderungen übereinstimmen, möchten wir Sie ermutigen, sich dennoch zu bewerben. Schreiben Sie uns, was Ihr Profil besonders auszeichnet und wo Sie eher Lernfelder sehen.

Wir bieten Ihnen:

· Teil eines engagierten Teams zu werden, das sich für strukturelle Prävention und Gesundheitsförderung im Kontext von HIV, STI und Hepatitis einsetzt

· Eine verantwortungsvolle Tätigkeit mit viel Raum für Eigeninitiative und Ideen

· Flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit, mobil zu arbeiten

· 30 Tage Jahresurlaub sowie arbeitsfreie Tage am 24. und 31.12.

· Jahressonderzahlung und jährliche Leistungsprämie (LOB)

· Zuschuss zur betrieblichen Altersvorsorge

· Fortbildungsmöglichkeiten (z. B. Basisschulung zu HIV, STI und Hepatitis)

 

Wir freuen uns, Sie kennenzulernen!

Sie begeistern sich für unsere Ziele und möchten Teil der DAH werden? Dann lassen Sie uns Ihre Bewerbung (Motivationsschreiben, Lebenslauf und ggfs. wichtigste Zeugnisse) zukommen. Da wir anhand von Motivation und Eignung unsere Auswahlentscheidung treffen wollen, bitten wir auf ein Foto sowie Angaben zu Alter und Familienstand zu verzichten.

Bitte reichen Sie Ihre Unterlagen (maximal zwei Dateien im PDF-Format bis 10 MB) über unser Bewerbungsportal „Connectoor“ bis zum 23.01.2024 ein:

https://app.connectoor.de/jobview?jobid=65830c6cddb23390478b4da8

https://deutsche-aidshilfe.connectoor.de

Bewerbungen per E-Mail können wir leider aus Datenschutzgründen nicht berücksichtigen.

Die Auswahlgespräche finden voraussichtlich in der 6. KW vor Ort statt. Auskünfte erteilt Ihnen gern Katrin Krüger unter +49 (0) 30 69 00 87 37.

Um dich für diesen Job zu bewerben, besuche bitte app.connectoor.de.

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